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auf der Homepage des Seebrucker Regatta-Vereins (SRV). Wir widmen uns dem Regattasport auf dem grossen Revier des Chiemsees vor Seebruck. 1971 gegründet, hat der SRV ca. 300 Mitglieder.


Was gibt's Neues?

Chiemseemeisterschaft – Das Finale

 (Konrad Bauersachs) Eigentlich schien bereits vor dem Start wieder mal alles klar zu sein: Die ersten zehn Plätze der Gesamtwertung schienen in festen Händen, warum also nochmal mitsegeln; trotzdem, wir wollten's wissen: Früh aufstehen für den Schlepp nach Breitbrunn, unterwegs typisches Chiemseewetter mit keinem bis leichtem Ostwind und geringen Aussichten auf eine Regatta ohne Bahnabkürzung. Vor Gstadt konnten wir eine schwache Brise aus westlicher Richtung fühlen, oder war's nur der Fahrtwind? Bei der Ankunft in Breitbrunn kam dann tatsächlich ein leichter Westwind auf und nach hektischer Befragung von Smartphone & Co beim Frühstück (lecker, vielen Dank am die Breitbrunner Heinzelmädels und Heinzelmännchen) hörte man erfreute Rufe wie uiii, 11 bis 20 Knoten, dann doch Enttäuschung: Das galt angeblich erst für den Nachmittag.

Christoph Käßberger schickte dann um 11 Uhr die Teilnehmer auf den bekannten Kurs zwischen Frauen- und Krautinsel Richtung Feldwies, von dort ging's zwischen Herreninsel und Autobahn zur Stippelwerft nach einem kurzen Schlenker in den Kailbacher Winkel dann in Breitbrunn durchs Ziel. Das klingt alles so einfach und lässig, war es aber beileibe nicht. Das zunächst harmlos scheinende Lüfterl sollte das bisherige Gesamtergebnis gründlich durcheinanderwirbeln. Kurz nach dem Start erwischte es Peter Wernsdörfer mit seiner Z-Jolle: Kenterung. Am Ende stand fünfmal DNF in der Wertung. Zwischen Fraueninsel und der Leeboje frischte der Wind stetig auf – eigentlich ein herrliches Raumschotsegeln, wären da nicht die immer heftiger einfallenden Böen gewesen, die bei Gennaker und Spi – Fahrern Panik und so manchen Sonnenschuß auslösten. Nach der Boje ging's auf den Kreuzkurs und der Wind legte nochmal zu; es dürften so stetige 5 bft mit ständigen Drehern gewesen sein. Einige Teilnehmer drehten zum Reffen bei, andere fuhren zeitweise nur mit dem Groß. Genußsegeln ist was anderes, aber beschweren wir uns nicht – rechtmachen kann Rasmus (oder Aiolos für die Humanisten) es uns Seglern sowieso nicht. Dass Rainer Gutjahr mit seiner Plätte unter diesen Bedingungen sogar mit der gesegelten (nicht berechneten!) Zeit einige Teilnehmer hinter sich ließ, ist eine besondere Erwähnung wert. Als erst mal die Südwest-Ecke der Herreninsel in Lee war, konnte man die Boje vor der Stippelwerft mehr oder weniger direkt anliegen, wenn man in den Böen Höhe schinden konnte. Vor dem Priener Hafen nahm sich der Wind etwas zurück und die letzten beiden Bojen und der Zieleinlauf waren schnell und stressfrei geschafft. Das Heimsegeln nach Seebruck war eine herrliche Raumschotstrecke, nach der harten Arbeit auf dem Regattakurs redlich verdient. Abends konnten wir dann in Breitbrunn vor der Siegerehrung bei Live-Musik die verbrauchten Kalorien mit Schweinsbraten & Co auffüllen und im warmen Zelt die verkrampften Muskeln lockern. Hier geht's zu den Ergebnissen.

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